FVA 5

FVA 5: „Rheinland“

Die „Rheinland“ wurde 1923 entwickelt und bis 1924 in kleiner Serie gebaut. Typisch für die „Rheinland“ war der relativ gedrungene Rumpf, der den Piloten voll aufnahm, die Schulterdeckenanordnung der Flügel, die im Querruderbereich nach hinten geknickt waren. Dieser Flügel war zwar noch zweiholmig, um die Momente des stark nach hinten geknickten Flügels aufzunehmen, hatte aber, im Gegensatz zu den Vorläufertypen bereits eine sperrholzbeplankte Torsionsnase. Die „Rheinland“ war also damals ein durchaus zeitgemäßes Segelflugzeug, konnte aber auf dem Rhönwettbewerb 1923 leider keine herausragenden Leistungen vorweisen.